Leistungsprüfung THL 2015

Gemeinsame Leistungsprüfung „THL“ der Feuerwehren Bischberg und Tütschengereuth mit vier Gruppen erfolgreich und ohne Fehler abgelegt!

Nach einer Vielzahl gemeinsamer Übungen war es endlich soweit; 4 Gruppen der Feuerwehren Bischberg und Tütschengereuth legten die Leistungsprüfung in technischer Hilfeleistung ohne Fehler erfolgreich ab. In insgesamt vier Prüfungsdurchgängen wurden dabei die geforderten Leistungen den Prüfern, Kreisbrandmeister und Kreisjugendwart Edgar Dünkel, Klaus Jungkunst und Rainhard Spindler, unter Beweis gestellt. Der zuständige Kreisbrandinspektor, Thomas Renner, beobachtet die Prüfungsabnahme und zeigte sich sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen.

Als Ausgangssituation wurde ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person angenommen. Hier musste die jeweilige Prüfungsgruppe den Verkehrsraum absichern, die verletzte Person betreuen, das Fahrzeug absichern, den Brandschutz gewährleisten, eine Einsatzstellenausleuchtung aufbauen, die Person mit dem technischen Hilfeleistungssatz (Schere und Spreizer) aus dem Fahrzeug befreien und an den Rettungsdienst übergeben. Bei den bereits zuvor stattgefundenen Einzelaufgaben wurde truppweise das Wissen in Fahrzeugkunde, Erste Hilfe und die Bedienung der Technischen Geräte, wie z.B. Motorsäge, Trennschleifer, Tauchpumpe und Rettungssatz abgefragt.

Bei der anschließenden Verleihung der Leistungsabzeichen zeigte sich KBM Edgar Dünkel sehr zufrieden von den gezeigten Leistungen. Besonders hob er aber die große Zahl an Prüflingen hervor, die sich den Vorbereitungen und der Abnahme selbst stellten.

Erster Bürgermeister Johann Pfister bedankte sich bei den Schiedsrichtern des Landkreis Bamberg für die Abnahme und bei allen Teilnehmern für ihr sehr großes Engagement. Besonders die Tatsache, dass die Feuerwehren zum wiederholten Mal gemeinsam übten und sich einer Prüfung stellten, erfreute ihn besonders.

Im Anschluss wurde die Kameradschaft der beiden Feuerwehren im Gemeindegebiet bei einem gemeinsamen Grillen vertieft. Denn gemeinsam stark sein für die Gesamtbevölkerung in Bischberg ist in den Zeiten nachlassender Bereitschaft zum Ehrenamt immer wichtiger geworden.

Die Prüfungen legten erfolgreich ab:

Stufe 2 Silber:

Tobias Rottmann, Thomas Sperber, Felix Pfohlmann, Michael Pfohlmann, Marco Deckert, Kevin Dilzer, Vincent Förtsch, Sebastian Saal, Johannes Lurz, Heinz Maislein, Markus Schütz, Johannes Ries, Philipp Rottmann und Alois Pfohlmann.

Stufe 1 Bronze:

Martin Kröner, Roland Madl, Florian Schmitt, Udo Bräutigam, Martin Raab, Matthias Kröner, Christopher Gratza, Edgar Sperber, Dietmar Görtler, Christian Endres, Sascha Pfohlmann, Sebastian Saloman, Thomas Hofmann, Andre Flieger, Jürgen Neubauer und Ellen Maislein.

Alois Pfohlmann

1.Vors. FF Tütschengereuth

 

Bildergalerie zur Leistungsprüfung

 

Übung THL

Am 11. Juni 2014 legte die Feuerwehr Tütschengereuth eine Übung ab, in der die Mannschaft den Einsatz des Rettungssatzes mit der Rettungsschere usw. trainierte, um im Ernstfall sicher Personen aus Unfallwägen befreien zu können.

Als Fahrzeug stand ein Schrottreifer Renault Twingo zur Verfügung, der von einem Feuerwehrkameraden gesponsert wurde.

Die Übung verlief Reibungslos und soll in Zukunft öfter wiederholt werden. Dazu werden natürlich alte Autos benötigt – wir sind dankbar für Hinweise und Spenden von Schrott-Autos. Wenden Sie sich dafür bitte an die Vorstandschaft oder die Kommandanten.

Bei neueren Fahrzeugen ist es leider komplizierter und gefährlicher Personen zu bergen, da aufgrund der vielen Airbags und dazugehörigen Gaspatronen Explosionen ausgelöst werden können. Deshalb gibt es für jedes Auto eine Rettungskarte, die für den Ernstfall den Helfern beschreibt, wo das Auto zu durchtrennen ist. Jeder sollte eine solche Karte in seinem Fahrzeug haben. Mehr dazu unter http://www.gtue.de/autofahrer/rettungskarte/50107

Bilder der Übung:

Erstmalig Leistungsprüfung „THL“ mit 2 Gruppen erfolgreich abgelegt

Nach wochenlangem Üben war es endlich soweit, 2 Gruppen der Feuerwehr Tütschengereuth legten die Leistungsprüfung in technischer Hilfeleistung zum ersten Mal in der Feuerwehrgeschichte erfolgreich ab. In zwei Prüfungsdurchgängen wurden dabei die geforderten Leistungen den Prüfern unter KBM und Kreisjugendwart Edgar Dünkel, Klaus Jungkunst und Rainhard Spindler unter Beweis gestellt. Zudem beobachtete KBI Thomas Renner die Abnahme.

Bei der Verleihung der Leistungsabzeichen zeigte sich KBI Thomas Renner sehr zufrieden von den gezeigten Leistungen. Besonders hob er aber die große Zahl an Prüflingen hervor, die sich den Vorbereitungen und der Abnahme selbst stellten. Außerdem erklärte das Leistungsabzeichen wichtig sind, weil man vieles davon im Ernstfall anwenden kann, dadurch auch viel schneller und geordneter vorgeht.

Alois Pfohlmann, Vorsitzender der Feuerwehr bedankte sich bei KBI Thomas Renner für sein kommen und die Unterstützung der Feuerwehr. Zudem bedankte er sich bei den Schiedsrichtern KBM Edgar Dünkel, Klaus Jungkunst und Rainer Spindler für die Abnahme und bei allen Teilnehmern für ihr sehr großes Engagement. Besonders die Tatsache, dass sich auch acht Teilnehmer erst aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen wurden und sich gleich der Prüfung stellten, erfreute ihn.

Außerdem bedankte er sich bei unserem jüngsten Gruppenführer Johannes Lurz dass er  die 2 Gruppen geführt und ausgebildet hat.

LeistungsprüfungTHL2013

Die Abnahme stellten sich: Tobias Rottmann, Thomas Sperber, Felix Pfohlmann, Michael Pfohlmann, Marco Deckert, Kevin Dilzer, Vincent Förtsch, Sebastian Saal Johannes Lurz, Marco Flieger, Heinz Maislein, Markus Schütz, Markus Wittmann, Johannes Ries, Philipp Rottmann und Alois Pfohlmann.

ADAC Rettungskarte

Schon in vielen Übungen für technische Hilfeleistung haben wir trainiert mit unserem Scheren- und Spreitzersatz Autos zu zerlegen um für den Ernstfall fit zu sein.

Das Problem ist, dass unter anderem aus Finanziellen Gründen nur an alten Autos trainiert werden kann, woraus sich folgendes Problem ergibt: Erfahrungen mit Autos, die Airbags oder sonstige Sicherheitsvorkehrungen haben sind sehr gering. Da diese bei jedem Auto anders platziert sind kann eine Bergung aus einem Auto für die Retter sehr gefährlich werden.

Es gibt eine Lösung für dieses Problem, und zwar ist das die Rettungskarte die von ADAC und VDA entworfen wurde. Diese Karte wird in der Sonnenblende der Fahrerseite platziert und ist dadurch für die Rettungskräfte leicht greifbar. Zusätzlich befindet sich unten links in der Windschutzscheibe (so dass die Sicht nicht beeinträchtigt ist) ein Hinweis, dass eine Rettungskarte vorhanden ist.

Eine Rettungskarte für Ihren Fahrzeugtypen finden Sie unter anderem bei Ihrem Autohändler oder unter rettungskarte.de/

Weitere Informationen finden Sie in der ADAC Broschüre die Sie hier downloaden können.

#Artikel von Pfohlmann M.