Alarmübung 2015

Am vergangenem Freitag fand in Tütschengereuth eine groß angesetzte Alarmübung statt. Die Übung bezog alle 4 Gemeindefeuerwehren ein.

Übungsannahme war, dass die im Ort ansässige Firma Schütz Photovoltaik brennt und Personen vermisst werden. Da die im Ort vorhandene Infrastruktur eine stetige Löschwasserversorgung nicht sicherstellt, musste vom ortseigenen, ca. 650m entferntem Löschweiher eine lange Schlauchstrecke verlegt werden. Dementsprechend wurden weit über 1000m Schlauchleitung, Schlauchreserven, mehrere Pumpen und viele Helfer benötigt, allein um eine durchgehende Löschwasserversorgung sicherzustellen.

Die Feuerwehrleute, welche als Atemschutzgeräteträger ausgebildet sind, rüsteten sich mit ihren Pressluftatmern aus und bereiteten sich auf den Innenangriff in der Lagerhalle vor. Sobald die Löschwasserversorgung für den vorrückenden Angriffstrupp sichergestellt war, konnte dieser in das Gebäude vorrücken und mit der Personensuche beginnen.

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Diese Übung hat gezeigt, dass es uns als Gemeinde möglich ist, solche Einsätze bewältigen zu können. Sie zeigt vor Allem, dass auch kleine Feuerwehren existenziell wichtig für solche Einsätze sind. Weiterhin wurde klar, dass alle Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner ein gutes Team bilden und wissen, was im Ernstfall zu tun wäre. Trotzdem ist es wichtig, solche Übungen regelmäßig zu wiederholen, um die für manche Arbeiten nötige Routine zu bekommen.

Zahlen des Einsatzes:
45 Einsatzkräfte
1 Tanklöschfahrzeug
3 Löschgruppenfahrzeuge
2 Traktoren
1 Tragkraftspritzenanhänger
3 Schlauchhaspelnachlaufanhänger
Gesamtschlauchkapazität über 1000 Meter
Die Kreisbrandmeister Kügler und Tornau beobachteten die Übung, um für die Nachbesprechung Anregungen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Das gemütliche Beisammensein nach der Übung, mit gegrillten Spezialitäten war ebenfalls wichtig, nämlich um sich austauschen zu können, was gut gelaufen ist, und was hätte besser ablaufen können.

Wir Tütschengereuther bedanken uns bei allen Kammeradinnen und Kammeraden für die Teilnahme an der Übung!

 

Bilder der Übung:

Übung: Atemschutz

Am heutigem Tag hat die freiwillige Feuerwehr Tütschengereuth eine Einsatzübung in einem Haus durchgeführt. Besonders gefordert waren die Atemschutzgeräteträger, die in voller Montur über die Leiter zum Beispiel auf den Balkon mussten um die Person zu retten.

Bilder von der Übung:

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Übung THL

Am 11. Juni 2014 legte die Feuerwehr Tütschengereuth eine Übung ab, in der die Mannschaft den Einsatz des Rettungssatzes mit der Rettungsschere usw. trainierte, um im Ernstfall sicher Personen aus Unfallwägen befreien zu können.

Als Fahrzeug stand ein Schrottreifer Renault Twingo zur Verfügung, der von einem Feuerwehrkameraden gesponsert wurde.

Die Übung verlief Reibungslos und soll in Zukunft öfter wiederholt werden. Dazu werden natürlich alte Autos benötigt – wir sind dankbar für Hinweise und Spenden von Schrott-Autos. Wenden Sie sich dafür bitte an die Vorstandschaft oder die Kommandanten.

Bei neueren Fahrzeugen ist es leider komplizierter und gefährlicher Personen zu bergen, da aufgrund der vielen Airbags und dazugehörigen Gaspatronen Explosionen ausgelöst werden können. Deshalb gibt es für jedes Auto eine Rettungskarte, die für den Ernstfall den Helfern beschreibt, wo das Auto zu durchtrennen ist. Jeder sollte eine solche Karte in seinem Fahrzeug haben. Mehr dazu unter http://www.gtue.de/autofahrer/rettungskarte/50107

Bilder der Übung:

Erstmalig Leistungsprüfung „THL“ mit 2 Gruppen erfolgreich abgelegt

Nach wochenlangem Üben war es endlich soweit, 2 Gruppen der Feuerwehr Tütschengereuth legten die Leistungsprüfung in technischer Hilfeleistung zum ersten Mal in der Feuerwehrgeschichte erfolgreich ab. In zwei Prüfungsdurchgängen wurden dabei die geforderten Leistungen den Prüfern unter KBM und Kreisjugendwart Edgar Dünkel, Klaus Jungkunst und Rainhard Spindler unter Beweis gestellt. Zudem beobachtete KBI Thomas Renner die Abnahme.

Bei der Verleihung der Leistungsabzeichen zeigte sich KBI Thomas Renner sehr zufrieden von den gezeigten Leistungen. Besonders hob er aber die große Zahl an Prüflingen hervor, die sich den Vorbereitungen und der Abnahme selbst stellten. Außerdem erklärte das Leistungsabzeichen wichtig sind, weil man vieles davon im Ernstfall anwenden kann, dadurch auch viel schneller und geordneter vorgeht.

Alois Pfohlmann, Vorsitzender der Feuerwehr bedankte sich bei KBI Thomas Renner für sein kommen und die Unterstützung der Feuerwehr. Zudem bedankte er sich bei den Schiedsrichtern KBM Edgar Dünkel, Klaus Jungkunst und Rainer Spindler für die Abnahme und bei allen Teilnehmern für ihr sehr großes Engagement. Besonders die Tatsache, dass sich auch acht Teilnehmer erst aus der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen wurden und sich gleich der Prüfung stellten, erfreute ihn.

Außerdem bedankte er sich bei unserem jüngsten Gruppenführer Johannes Lurz dass er  die 2 Gruppen geführt und ausgebildet hat.

LeistungsprüfungTHL2013

Die Abnahme stellten sich: Tobias Rottmann, Thomas Sperber, Felix Pfohlmann, Michael Pfohlmann, Marco Deckert, Kevin Dilzer, Vincent Förtsch, Sebastian Saal Johannes Lurz, Marco Flieger, Heinz Maislein, Markus Schütz, Markus Wittmann, Johannes Ries, Philipp Rottmann und Alois Pfohlmann.

ADAC Rettungskarte

Schon in vielen Übungen für technische Hilfeleistung haben wir trainiert mit unserem Scheren- und Spreitzersatz Autos zu zerlegen um für den Ernstfall fit zu sein.

Das Problem ist, dass unter anderem aus Finanziellen Gründen nur an alten Autos trainiert werden kann, woraus sich folgendes Problem ergibt: Erfahrungen mit Autos, die Airbags oder sonstige Sicherheitsvorkehrungen haben sind sehr gering. Da diese bei jedem Auto anders platziert sind kann eine Bergung aus einem Auto für die Retter sehr gefährlich werden.

Es gibt eine Lösung für dieses Problem, und zwar ist das die Rettungskarte die von ADAC und VDA entworfen wurde. Diese Karte wird in der Sonnenblende der Fahrerseite platziert und ist dadurch für die Rettungskräfte leicht greifbar. Zusätzlich befindet sich unten links in der Windschutzscheibe (so dass die Sicht nicht beeinträchtigt ist) ein Hinweis, dass eine Rettungskarte vorhanden ist.

Eine Rettungskarte für Ihren Fahrzeugtypen finden Sie unter anderem bei Ihrem Autohändler oder unter rettungskarte.de/

Weitere Informationen finden Sie in der ADAC Broschüre die Sie hier downloaden können.

#Artikel von Pfohlmann M.